Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin, vertritt rund 1 800 Unternehmen. Das Spektrum der Mitglieder reicht von lokalen und kommunalen über regionale bis hin zu überregionalen Unternehmen. Sie repräsentieren rund 90 Prozent des Stromabsatzes, gut 60 Prozent des Nah- und Fernwärmeabsatzes, 90 Prozent des Erdgasabsatzes sowie 80 Prozent der Trinkwasser-Förderung und rund ein Drittel der Abwasser-Entsorgung in Deutschland.

 
 

Jahresprognose 2008 zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Stand: 27.09.2007

Aktuelle Daten zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)


Unverbindliche Monats-Vorschau von EEG-Quote und Durchschnittsvergütung:
 
Letztverbrauch
gesamt
[GWh]
privilegierter
Letztverbrauch
[GWh]
EEG-Strom-
menge
[GWh]
EEG-Vergütung-volumen 1[Mio. Euro]
Quote
Durchschnitts-
vergütung
[ct/kWh]
Vorschau Jan. 2008
43.913
6.497
6.599
640
17,51%
9,71
Vorschau Feb. 2008
43.149
6.415
6.158
628
16,64%
10,20
Vorschau März 2008
42.359
6.218
6.023
666
16,54%
11,06
Vorschau April 2008
41.542
6.165
5.402
663
15,14%
12,28
Vorschau Mai 2008
39.523
5.819
5.248
695
15,45%
13,24
Vorschau Juni 2008
39.174
5.781
4.949
690
14,69%
13,93
Vorschau Juli 2008
40.267
5.954
4.754
691
13,73%
14,53
Vorschau Aug. 2008
40.379
5.976
5.289
714
15,25%
13,51
Vorschau Sep. 2008
40.529
5.990
6.127
757
17,61%
12,36
Vorschau Okt. 2008
41.183
6.061
6.728
766
19,03%
11,39
Vorschau Nov. 2008
42.559
6.263
7.083
733
19,39%
10,34
Vorschau Dez. 2008
43.356
6.389
7.987
792
21,48%
9,91
Vorschau 2008
497.934
73.528
72.347
8.435
16,92%
11,66

1) nach Abzug der vermiedenen Netzentgelte

Zum Vergleich: Werte aus der EEG-Mittelfristprognose vom 08.06.2007:
Jahr 2008, Vorschau 08.06.2007
491.692;
67.278;
69.597;
7.628;
16,29%;
10,96



Hinweise zur Prognoseerstellung:

Zur Erstellung der EEG-Jahresprognose haben die Übertragungsnetzbetreiber Prognosemitteilungen der unterlagerten Verteilnetzbetreiber sowie der Lieferanten zusammengetragen.

Zur
Plausiblisierung der aggregierten Daten wurden verschiedene Informationsquellen verwendet.
Im Rahmen einer durch die Übertragungsnetzbetreiber beauftragten wissenschaftlichen Untersuchung wurden die voraussichtlichen monatlichen Einspeisungen 2008 aus den Energieträgern
Wasser, Gase, Biomasse, Geothermie und Solar durch das Institut für Energetik und Umwelt (IE) Leipzig prognostiziert. Die zur Verfügung gestellten Ergebnisse bestätigen die durch die ÜNB ermittelten Daten. Die möglichen Schwankungsbereiche werden bei den verbindlichen Monatsprognosen ab Januar 2008 berücksichtigt.

Die weitaus größten Schwankungsbreiten sind naturgemäß bei den Einspeisungen aus
Windenergieanlagen zu beobachten. Für die Einspeiseprognose wurde ein Normaljahr bzw. Normalmonate zugrunde gelegt. Zur Plausibilisierung der aggregierten Daten sind Informationen über die installierte Leistung (aktueller Bestand und prognostizierter Zubau) sowie die Annahme zu den monatlichen Benutzungsstunden verwendet worden.
Für die installierten Leistungen wurde auf Daten des Institut für Solare Energieversorgungstechnik (ISET) aus Kassel zurückgegriffen. Ausgehend vom Anlagenbestand zum 31. Juli 2007 (21.155 MW) wurde ein Zubau für das Restjahr 2007 sowie für 2008 auf Basis der Prognosen des Deutschen Windenergie-Institut (DEWI) berücksichtigt.
Zu den Jahresbenutzungsstunden (Volllaststunden) liegen unterschiedliche Angaben vor. Während das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) aus Münster für eine Stichprobe von Windkraftanlagen im Auftrag der Übertragungsnetzbetreiber für einen statistisch repräsentativen 30-jährigen Zeitraum der Vergangenheit ca. 1650 Benutzungsstunden ermittelt hat, geht das BMU von 1.700 Benutzungsstunden aus. Der Bundesverband Windenergie (BWE) sieht hingegen durchschnittliche Werte von mehr als 2.000 Benutzungsstunden als realistisch an. Bei der Betrachtung der Volllaststunden ist davon auszugehen, dass durch das Repowering an guten Küstenstandorten mit neuen Anlagen bei vergleichbaren Witterungsbedingungen eine Steigerung zu verzeichnen sein dürfte.

Veränderungen gegenüber EEG-Mittelfristprognose vom 08.06.2007


Die Steigerung bei den Vergütungszahlungen und folglich der Durchschnittsvergütung geht insbesondere auf zwischenzeitliche Hinweise auf höhere Ausgaben bei Biomasse und Solar zurück.