Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin, vertritt rund 1 800 Unternehmen. Das Spektrum der Mitglieder reicht von lokalen und kommunalen über regionale bis hin zu überregionalen Unternehmen. Sie repräsentieren rund 90 Prozent des Stromabsatzes, gut 60 Prozent des Nah- und Fernwärmeabsatzes, 90 Prozent des Erdgasabsatzes sowie 80 Prozent der Trinkwasser-Förderung und rund ein Drittel der Abwasser-Entsorgung in Deutschland.

 
 

Presseinformationen

Statement für die Presse

Hildegard Müller (BDEW) erklärt zur Forderung des BNE, die Verteilnetze vollständig zu entflechten (De-minimis-Regelung):

Berlin, 11. März 2011 - "Die Forderung des BNE, die De-minimis-Regelung abzuschaffen, ist falsch. Der Verdacht liegt nahe, dass der BNE damit Partikularinteressen einiger weniger Unternehmen auf dem Rücken der Stadtwerke verfolgt. Wer jetzt über eine Abschaffung dieser Regelung redet, will die Energieversorgungsstruktur in Deutschland auf den Kopf stellen und kleine und mittlere Unternehmen vom Markt drängen.

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BDEW-Musterhaushalt für Strom 2011:

46 Prozent des Strompreises sind Steuern und Abgaben

Berlin, 11. März 2011 - Staatliche Steuern und Abgaben sind auf ein neues Rekordhoch geklettert und haben inzwischen einen Anteil von rund 46 Prozent am Strompreis eines durchschnittlichen Haushaltes erreicht. Im vergangenen Jahr betrug dieser Anteil noch 41 Prozent. Ein Musterhaushalt mit drei Personen und einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden zahlt für seine Stromrechnung inzwischen 72,77 Euro im Monat. Der Anteil der Strombeschaffung und des Vertriebs liegt aktuell bei etwa 34 Prozent; der Anteil der Netzentgelte beträgt im Durchschnitt rund 20 Prozent. Das hat eine erste Untersuchung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) ergeben, bei der die Veränderungen aller Stromprodukte inklusive Sondertarife betrachtet wurden.

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Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), erklärt zur Vorlage des Energieeffizienzplans und der Klima-Roadmap 2050 der Europäischen Kommission:

Berlin, 8. März 2011 - "Der BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft hält insgesamt das Vorgehen der Kommission zugunsten maßgeschneiderter Maßnahmen für einzelne Sektoren für richtig. Allerdings hat der Branchenverband bereits im Vorfeld der Kommission gegenüber deutlich gemacht, dass eine einseitige Verpflichtung der Energieversorger kein übertragbares Modell für alle Mitgliedstaaten sein kann. Der BDEW kritisiert, dass die Mitgliedstaaten verpflichtet werden sollen, den Energieunternehmen Energieeinsparmaßnahmen bei ihren Kunden aufzuerlegen. Einsparungen, die die Investoren und Eigentümer betreffen und von diesen umzusetzen sind, werden den Energieversorgern als zusätzliche Verpflichtung auferlegt.

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